Erste Hilfe: zwei einfache Handgriffe
- Router neu starten: Stecker ziehen, eine halbe Minute warten, wieder einstecken. Das behebt erstaunlich viele Probleme – und darf man ruhig alle paar Wochen machen.
- Standort prüfen: Der Router gehört frei und möglichst zentral in die Wohnung – nicht in den Schrank, nicht hinter den Fernseher, nicht in die hinterste Ecke neben die Heizung.
Die häufigsten Ursachen für schlechtes WLAN
Entfernung und Wände
Jede Wand schluckt Signal – Stahlbeton, Fußbodenheizungen und große Spiegel besonders. In verwinkelten oder großen Wohnungen reicht ein einzelner Router oft einfach nicht.
Ein Router, der in die Jahre gekommen ist
Router, die älter als fünf, sechs Jahre sind, beherrschen moderne Funkstandards nicht und bremsen alle Geräte aus. Oft stellt der Internetanbieter auf Nachfrage ein neueres Modell – manchmal sogar kostenlos.
Das falsche Funkband
Moderne Router funken auf zwei Bändern: Das eine reicht weiter, ist aber langsamer und oft von den Nachbarn verstopft – das andere ist schnell, reicht aber weniger weit. Sind die Einstellungen ungünstig, verbinden sich Geräte mit dem falschen Band. Eine saubere Konfiguration bringt hier oft viel.
Dauerhafte Lösungen
Wenn ein einzelner Router nicht reicht, helfen Repeater oder – besser – ein Mesh-System: mehrere kleine Funkstationen, die zusammen die ganze Wohnung abdecken. Entscheidend ist die richtige Platzierung; ein schlecht positionierter Repeater macht das WLAN sogar langsamer. Für Geräte, die ohnehin an einem festen Platz stehen (Fernseher, PC im Arbeitszimmer), ist ein LAN-Kabel die zuverlässigste Lösung überhaupt.
Wann sich Hilfe lohnt
Ich messe aus, wo bei Ihnen das Signal verloren geht, richte Router, Mesh oder Repeater sauber ein und erkläre Ihnen die Einstellungen verständlich. Falls das Problem beim Internetanbieter liegt, helfe ich auch beim Gespräch mit der Hotline.