Betrugs-Mails erkennen: 6 Warnzeichen

Gefälschte E-Mails von angeblichen Banken, Paketdiensten oder Behörden gehören zu den häufigsten Betrugsmaschen. Mit diesen sechs Warnzeichen erkennen Sie die meisten davon.

1. Sie werden unter Druck gesetzt

„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt!“ – Betrüger erzeugen künstliche Eile, damit Sie nicht in Ruhe nachdenken. Seriöse Unternehmen drohen nicht mit sofortigen Sperrungen per E-Mail.

2. Die Absenderadresse passt nicht

Der angezeigte Name kann beliebig gefälscht werden. Schauen Sie auf die tatsächliche Adresse dahinter: Steht dort etwas wie service@sparkasse-kunden-info.xyz statt einer offiziellen Adresse, ist es Betrug.

3. Sie sollen auf einen Link klicken und Daten eingeben

Banken, Sparkassen und Behörden fordern Sie niemals per E-Mail auf, über einen Link Passwörter, PINs oder TANs einzugeben. Im Zweifel: Die Internetseite der Bank selbst im Browser eintippen und dort nachsehen.

4. Unpersönliche Anrede und Fehler

„Sehr geehrter Kunde“ statt Ihres Namens, seltsame Formulierungen oder Rechtschreibfehler sind klassische Hinweise. Vorsicht: Moderne Betrugs-Mails sind teils fehlerfrei – ein sauberer Text allein ist kein Beweis für Echtheit.

5. Unerwartete Anhänge

Öffnen Sie keine Anhänge, die Sie nicht erwarten – besonders keine ZIP-Dateien oder angebliche Rechnungen von Firmen, bei denen Sie nichts bestellt haben.

6. Das Angebot ist zu schön, um wahr zu sein

Lottogewinne, Erbschaften aus dem Ausland, unglaubliche Schnäppchen: Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das in aller Regel auch.

Was tun, wenn Sie unsicher sind?

  • Nicht klicken, nichts eingeben, nichts herunterladen – eine E-Mail nur zu lesen, ist dagegen ungefährlich.
  • Im Zweifel beim Unternehmen anrufen – über die Telefonnummer von der offiziellen Website, nicht aus der E-Mail.
  • Verdächtige E-Mails einfach löschen oder mich fragen – ich schaue gerne gemeinsam mit Ihnen drauf.
  • Falls Sie doch geklickt und Daten eingegeben haben: sofort Passwörter ändern und die Bank informieren.

← Zurück zur Ratgeber-Übersicht

Verdächtige E-Mail erhalten?

Ich schaue gemeinsam mit Ihnen drauf – oft genügt dafür schon ein kurzes Telefonat oder eine Fernwartung.