1. Sie werden unter Druck gesetzt
„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt!“ – Betrüger erzeugen künstliche Eile, damit Sie nicht in Ruhe nachdenken. Seriöse Unternehmen drohen nicht mit sofortigen Sperrungen per E-Mail.
2. Die Absenderadresse passt nicht
Der angezeigte Name kann beliebig gefälscht werden. Schauen Sie auf die tatsächliche Adresse dahinter: Steht dort etwas wie service@sparkasse-kunden-info.xyz statt einer offiziellen Adresse, ist es Betrug.
3. Sie sollen auf einen Link klicken und Daten eingeben
Banken, Sparkassen und Behörden fordern Sie niemals per E-Mail auf, über einen Link Passwörter, PINs oder TANs einzugeben. Im Zweifel: Die Internetseite der Bank selbst im Browser eintippen und dort nachsehen.
4. Unpersönliche Anrede und Fehler
„Sehr geehrter Kunde“ statt Ihres Namens, seltsame Formulierungen oder Rechtschreibfehler sind klassische Hinweise. Vorsicht: Moderne Betrugs-Mails sind teils fehlerfrei – ein sauberer Text allein ist kein Beweis für Echtheit.
5. Unerwartete Anhänge
Öffnen Sie keine Anhänge, die Sie nicht erwarten – besonders keine ZIP-Dateien oder angebliche Rechnungen von Firmen, bei denen Sie nichts bestellt haben.
6. Das Angebot ist zu schön, um wahr zu sein
Lottogewinne, Erbschaften aus dem Ausland, unglaubliche Schnäppchen: Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es das in aller Regel auch.
Was tun, wenn Sie unsicher sind?
- Nicht klicken, nichts eingeben, nichts herunterladen – eine E-Mail nur zu lesen, ist dagegen ungefährlich.
- Im Zweifel beim Unternehmen anrufen – über die Telefonnummer von der offiziellen Website, nicht aus der E-Mail.
- Verdächtige E-Mails einfach löschen oder mich fragen – ich schaue gerne gemeinsam mit Ihnen drauf.
- Falls Sie doch geklickt und Daten eingegeben haben: sofort Passwörter ändern und die Bank informieren.